Verwandle ein Foto in einen scannbaren QR-Code – ein echtes 1-Bit-Dithering, kein Filter über einem normalen Code. Kostenlos, ohne Anmeldung.
Bei einem Halbton-QR-Code ist das Foto der QR-Code. Statt ein Bild neben ein schlichtes schwarz-weißes Quadrat zu setzen, wird das Bild selbst als Code neu gezeichnet: Dieselben Zellen, die die Daten tragen, bilden auch das Motiv. Die Kamera liest die Daten, das Auge sieht ein Gesicht, eine Welle oder einen Totenkopf.
Darin liegt der Unterschied zum transparenten QR-Code, bei dem der Code über einem Foto liegt. Hier wird nichts überlagert: Das Foto selbst wird zum Muster, reduziert auf klare schwarz-weiße Zellen.
Die Vorschau aktualisiert sich bei jeder Änderung. Eine Scannbarkeitsanzeige warnt dich, bevor du einen QR-Code herunterlädst, der sich wegen zu vieler Details nicht mehr zuverlässig lesen lässt.
Ein Foto ist kein einfacher Untergrund für einen QR-Code: Seine feinen Details konkurrieren mit den Datenzellen. Diese Regler gleichen das aus:
Kontrast. Ausgehend von der mittleren Helligkeit des Bildes zieht er die Tonwerte des Motivs auseinander, sodass Formen klar auf einer Seite der Dither-Schwelle landen. Er hat den größten Einfluss auf die Bildqualität – hier wird aus einem flauen Foto ein gut erkennbares.
Helligkeit. Verschiebt alle Tonwerte nach der Kontrastanpassung. Dunkelst du ein helles Bild ab (einen grellen Himmel, eine blasse Welle), rutschen seine Formen über die Schwelle und erscheinen tatsächlich im Code, statt auszubleichen.
Farbmodus. Monochrom (Standard, in Schwarz oder einer eigenen QR-Farbe), Graustufen oder Bildfarben – dann übernimmt jede Zelle die Farbe des Fotos. In jedem Modus ist eine Zelle entweder gesetzt oder leer, weiche Rasterpunkte wie im Druck gibt es nicht. So bleibt der Code klar und scannbar.
Höhere Auflösung. Zeichnet das Bild mit mehr und kleineren Unterzellen pro Modul. Das Motiv wird feiner und besser erkennbar, die Datenmenge des QR-Codes bleibt gleich.
Scannbarkeit. Verstärkt den QR-Code gezielt in flächigen, gleichmäßigen Bereichen wie einem schlichten Hintergrund. Diese Flächen lassen sich am schlechtesten scannen, enthalten aber kaum Details – das Motiv selbst bleibt unangetastet. Mit einem höheren Wert hält der Code auch schwierigen Bedingungen stand, ohne dass das Bild verloren geht.
Fehlerkorrektur. Dithered-QR-Codes nutzen immer die höchste Stufe H (30 %). Erst diese Reserve erlaubt es dem Bild, einzelne Zellen zu verändern, ohne dass der Code unlesbar wird.
Kräftige Finder-Muster. Die drei großen Quadrate in den Ecken bleiben klar erkennbar, damit ein Scanner den Code immer findet. Timing-Linien und Ausrichtungsquadrate sorgen auf Wunsch für zusätzliche Sicherheit.
Ein Scanner wertet nicht jedes Pixel aus, sondern prüft jedes Modul nahe seiner Mitte. Der Dithered-Modus legt genau diesen Mittelpunkt auf den richtigen Wert fest und überlässt die umliegenden Unterzellen dem Bild. Die Daten sitzen an den Lesepunkten, das Bild füllt den Raum dazwischen. Deshalb kann ein Foto das Muster verändern, ohne es zu zerstören. Und deshalb machen mehr und kleinere Unterzellen (Option „Höhere Auflösung“) das Bild schärfer, ohne dass der QR-Code weniger Daten fassen kann.
Ideal sind einfache, kontrastreiche Motive in Nahaufnahme:
Unruhige Szenen – eine belebte Straße, eine detailreiche Landschaft – ergeben eher eine abstrakte Textur als ein erkennbares Bild. Wirkt das Ergebnis matschig, schneide enger auf ein Motiv zu und erhöhe den Kontrast.
Für diesen Look sind beide Begriffe im Umlauf – deshalb hier die genaue Antwort. Ein gedrucktes Halbtonbild besteht aus Rasterpunkten unterschiedlicher Größe, die aus der Entfernung wie Grautöne wirken. Dieser Modus ist dagegen ein Floyd-Steinberg-Dithering: vollflächige schwarz-weiße Zellen, keine Rasterpunkte. Wir sprechen trotzdem von „Halbton“, weil die meisten unter diesem Begriff nach Foto-QR-Codes suchen. Und gerade die klare 1-Bit-Darstellung hält den Code scannbar, wo weiche Rasterpunkte scheitern würden.
Nicht zu verwechseln ist dieser Modus mit dem Dither-Modulstil in der Stil-Galerie: Der gibt einem normalen QR-Code einen Retro-Look wie auf einem alten Display, macht aber kein Foto zum Code. Dafür ist der Dithered-Modus da.
Poster und Cover-Art. Ein gedithertes Porträt oder Kunstwerk, das man direkt scannen kann – das Motiv selbst ist der Call-to-Action.
Editorial und Print. Magazin- und Zine-Layouts, in denen ein markanter schwarz-weißer Code zur Bildsprache passt, statt sie zu stören.
Merch und Verpackung. Ein auffälliger Grafik-Code auf Shirt, Sticker oder Etikett, den man sich gern ansieht.
Visitenkarten. Dein Porträtfoto als QR-Code – einprägsam und unverwechselbar persönlich.
Social Media. Posts auf Instagram und TikTok, in denen der Foto-QR-Code beim Scrollen ins Auge fällt und sich trotzdem direkt vom Bildschirm scannen lässt.
Events und Ausstellungen. Ein Ausschnitt des Kunstwerks führt per Scan zu Tickets, zum Portfolio oder zu weiteren Arbeiten.
Probier in der Vorschau verschiedene Ausschnitte und Kontraste aus. Die besten Dithered-QR-Codes entstehen aus einem einzelnen markanten Motiv, eng zugeschnitten und mit so viel Kontrast, dass es im Dithering nicht untergeht.
War das hilfreich?
Teile es mit jemandem, der es brauchen kann.
Ja, komplett kostenlos. Der Dithered-Modus, der Foto-Upload und alle Einstellungen sind ohne Anmeldung, ohne Bezahlung und ohne Wasserzeichen verfügbar. Downloads sind unbegrenzt.
Ja. Ein Foto macht es dem Scanner schwerer als ein schlichter QR-Code, deshalb ist der Modus ganz auf Lesbarkeit ausgelegt: Er zeichnet klare schwarz-weiße Zellen mit kräftigen Finder-Mustern in den Ecken, legt an jedem Lesepunkt den richtigen Datenwert fest und nutzt immer die höchste Fehlerkorrekturstufe (H, 30 %). Die Scannbarkeitsanzeige warnt dich schon vor dem Download, wenn ein Bild zu unruhig ist. Teste das Ergebnis trotzdem immer mit einer echten Handykamera.
Technisch gesehen ist es ein Floyd-Steinberg-Dithering, kein Raster wie im Druck. Wer ein Foto als QR-Code sucht, sucht meist nach „Halbton-QR-Code“ – deshalb verwenden wir den Begriff. Das Bild besteht aber aus klaren 1-Bit-Zellen statt aus weichen Rasterpunkten. Genau diese Schärfe hält den QR-Code scannbar.
Einfache, kontrastreiche Motive in Nahaufnahme: Gesichter, Logos, Silhouetten und markante Grafiken. Aus einer unruhigen Szene wird eher eine abstrakte Textur als ein erkennbares Bild. Schneide im Zweifel eng auf ein Motiv zu und erhöhe den Kontrast.
Ja – drucke ihn aber größer als einen normalen QR-Code. Das Bild steckt in den feinen Details: Werden die Zellen zu klein, lässt sich der Code nicht mehr zuverlässig scannen – manche Handys erkennen ihn dann gar nicht. Rechne mit mindestens etwa 4 cm, bei detailreichen Motiven oder langen URLs mit mehr. Aktiviere die höhere Auflösung und exportiere als SVG – jede Zelle ist eine Vektorform, der QR-Code bleibt also in jeder Größe scharf. Mach vor der Auflage einen Probedruck und teste ihn.
Ja. Im Modus „Monochrom“ erscheint der QR-Code in Schwarz oder einer Farbe deiner Wahl, bei „Graustufen“ bekommt jede Zelle einen Grauton und bei „Bildfarben“ die Farbe des Fotos an dieser Stelle. Das Muster selbst bleibt in jedem Modus ein 1-Bit-Dithering aus klaren, vollflächigen Zellen – nie weich oder gepunktet. Genau das hält den Code scannbar.
Nein. Es sind statische QR-Codes: Der Inhalt steckt direkt im Muster. Deshalb laufen sie nie ab und funktionieren dauerhaft – ganz ohne Konto oder Abo.
60+ individuelle Stile, kostenloser SVG-Export, ohne Anmeldung.
Dithered-QR-Code erstellen →